Düngerstreuer: Welche Faktoren machen eine gute Düngung aus?

Ein guter Düngerstreuer verteilt den Dünger präzise und gleichmäßig über das Feld. Die Auswahl des richtigen Düngers ist dabei die Basis für eine gute Ernte. Wissen Sie, auf welche Faktoren Sie achten sollten? Informieren Sie sich hier.

Die Auswahl des richtigen Düngers ist die Basis für eine gute Ernte (Bildquelle: Borealis L.A.T).

Die physikalischen Eigenschaften der granulierten Dünger haben einen wesentlichen Einfluss auf die Streuqualität, da sie das Verhalten des Düngerkorns im Streuer und während seines Weges durch die Luft beeinflussen. Die Gleichmäßigkeit und Genauigkeit des Streubilds hängen direkt von der Qualität des Düngers ab, vor allem bei Streuern mit Breitverteilung und großen Arbeitsbreiten: die physikalischen Eigenschaften der Dünger müssen gut bekannt und gleichbleibend sein.

Hohe Dichte
Schwere Düngerkörner können weiter gestreut werden als leichte, damit kann die Streubreite mit der richtigen Überlappung vergrößert werden. Für ein exaktes Streuen sind Dünger mit hoher Dichte zu bevorzugen.

Optimale Korngröße
Die Korngrößenverteilung wird durch die Größe und Gleichmäßigkeit der Düngerkörner bestimmt. Dies beeinflusst ihre gleichmäßige Querverteilung während der Düngung. Idealerweise haben 90% der Düngerkörner eine Größe von 2 bis 5 Millimeter. Dies kann mit einer Siebbox überprüft werden.

Verklumpungsfrei
Die Düngerkörner dürfen während ihres Produktlebenszyklus nicht verklumpen. Verklumpungen stören den Produktfluss am Streuer und führen zur Ausbringung von falschen Mengen.

Kornhärte
Je härter die Düngerkörner, desto weniger zerbrechen sie zu Staub während der Lagerung und Ausbringung. Das gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung.

Versuchen Sie, über Ihre Düngung in den letzten Jahren und Ihren Ertrag nachzudenken. Ist der Dünger, den Sie verwenden, der ideale?

Weitere Infos: Borealis L.A.T